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Erfahrungsbericht Gestalttherapie Phantasiereisen | Heike Sonnefeld Köln

Erfahrungsbericht einer Klientin: Phantasiereise und Malen

Die Phantasiereise beginnt mit folgenden Sätzen: „Und während sich Dein Körper jetzt mit jedem Ausatmen weiter ganz selbstverständlich entspannen kann, kannst Du mit Deiner Aufmerksamkeit nach innen gehen, auf eine Reise zu Deinem Gesundheitszentrum – zu einem Haus oder Gebäude, das mitten in Natur eingebettet ist – an einen Ort, der für Dich die Verbindung zur Natur bedeutet, ein Ort, der die Umwelt darstellt für Dich und an dem Du die Pflanzen und die Tiere und die Luft hast, die Du Dir jetzt vorstellen möchtest.“ (Quelle: Evelyne Maaß & Karsten Ritschl, 2008, S. 82)

Eine Klientin berichtet über ihre Erfahrungen auf dieser Phantasiereise: Sie geht in einem wunderschönen Wald spazieren und nimmt Bäume, Blumen, Gerüche von Moos und Erde, Vogelgesang und einen Bach wahr. Sie läuft fröhlich hüpfend durch den Bach. Zum Ausruhen benutzt sie eine Hängematte, die zwischen zwei Palmen gespannt ist. Auf ihrer weiteren Reise entdeckt sie ein Strandhaus, in welchem sich ein Bett, eine Küche, ein Tisch und große Fenster befinden, die den Blick auf das Meer frei geben. Sie wählt zur gestalterischen Darstellung ihrer Phantasieerlebnisse das Malen. Sie malt das Strandhaus in unterschiedlichen Brauntönen, einen Garten mit gelben und roten Blumen sowie einen knallbunten Regenbogen über dem Dach.

„Angeregt durch mein inneres Bild, welches durch das Malen eine äußere Form gefunden hat, habe ich die Antwort auf meine derzeitige Sinnfrage gefunden. Was ich wirklich in meinem Leben brauche, sind Schutz und Geborgenheit.“

 

„Die Vorstellungskraft ist der Anfang der Schöpfung.

Man stellt sich vor, was man will.

Man will, was man sich vorstellt.

Und am Ende erschafft man, was man will.“ (George Bernhard Shaw)

 

 

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